Sair_051_03Sair - nach einem Leben voller Unsicherheit und Angst fand er seine Menschen.

Wir sind dankbar, dass wir ihn ein Stück seines Weges begleiten durften.

Nach einem Leben voller Angst und Unsicherheit wurde er halb verhungert aufgenommen, in desolatem Zustand mit einem Strick um den Hals, kaum fähig zu stehen. Er erholte sich und fand sein Glück.

Ein Senior der im neuen Zuhause auflebte, fröhlich und aktiv wurde und seinen Menschen seine Zuneigung deutlich zeigte.

Glück und Dankbarkeit bleiben, ebenso wie die Verbundenheit.

 

MayaAbschied von Maya.

Eine viel zu kurze Zeit, aber sehr intensiv und wie Maya so war verlief auch ihr Abschied: sehr rasch, ohne viel Vorbereitung machte sie sich auf den Weg.

Ein Charakterkopf, manchmal ein klein wenig Dickkopf, liebenswert und kompromisslos.

Gute Reise Maya. Schön, dass wir Dich kennen lernen durften, dass wir Dir zu diesem wunderbaren Zuhause verhelfen konnten, dass Du Deine Menschen begleitet und uns alle sicher eines gelehrt hast:  man muss seinen Weg gehen, auch wenn es mal Widerstände gibt. Augen auf und durch !

Ja, es war eine, aus menschlicher Sicht, viel zu kurze Zeit,
aber in Mayastunden gemessen voller Leben, intensiv und kompromisslos.

minkaDank Ihrer Medialoge konnten wir die Katze in ihrer letzten Phase besser verstehen und  respektieren.

Dies war sehr hilfreich für uns auch ihre Begleitung am Telefon. 

Trotz meiner großen Traurigkeit bin ich so froh, dass es so kam wie es gekommen ist, dass Minka mich hat wissen lassen, wann sie soweit ist und - dass ich bei ihr sein konnte; alles so, wie sie es sich gewünscht hat. 

Und ich bin sehr froh, dass sie es alleine geschafft hat und wir ihr den Raum geben konnten.

Aus den Medialogen haben wir sehr viel geschenkt bekommen und zu wissen, dass Minka eine gute Zeit bei uns hatte und  gerne da war,  ist sehr schön für uns.

Wir möchten uns hierfür bei Ihnen sehr herzlich bedanken.

‘Es ist wie ausatmen, es wird immer weniger...’

... das war Blacky`s Mitteilung, zwei  Tage bevor er ganz behutsam einschlafen durfte.

Ich dachte  nicht, dass ich so schnell wieder einen Erfahrungsbericht schreiben würde, nachdem ich erst im Februar von Miez berichtet hatte.

Ironie des Schicksals: nun hat Frau Sauerland Miez geholfen zu bleiben und Blacky zu gehen !

So war es  möglich uns von unserem geliebten Seniorkater (19) mit großer Würde, Ruhe, Liebe, Respekt, unendlicher Dankbarkeit und vor allen Dingen nach seinem Wunsch: ganz langsam zu verabschieden. Eine Erfahrung, so überwältigend, die ich nie mehr missen möchte !!!

Anfang Juli machte uns Blacky Sorgen, weil er nicht mehr viel fressen wollte und sehr müde war. Sofort schickte ich, wie auch damals bei Miez, ein Büschel von Blacky`s Fell zur radionischen Ausbalancierung an Frau Sauerland. Zeitgleich suchte ich den Tierarzt auf: Das Herzchen war sehr schlecht, ansonsten für ihn keine Auffälligkeiten. Er bekam eine Aufbauspritze und Infusionen.

Die Radionik  zeigte eindeutig einen Leberschaden, die Tierärztin schloss dies aber aus, nachdem die Blutwerte im Februar noch alle in Ordnung waren.  Als sämtliche Behandlungen keine Besserung brachten, wurde Blut ins Labor geschickt und es war so, wie Frau Sauerland befürchtet hatte, die Leberwerte waren horrend. Eine Ultraschalluntersuchung brachte dann letztendlich Gewissheit: Lebertumor. Hier war auch die Radionik keine Hilfe mehr, Blacky`s Zeit bei uns ging zu Ende...

Nun stand es ausser Frage, dass Frau Sauerland Kontakt aufnehmen musste, damit Blacky uns mitteilen konnte, was ich ja schon fühlte: seine Kraft ging dem Ende zu, er war sich dessen bewusst und verweigerte mittlerweile auch jeden Bissen und seine Medizin. Er hatte keine Schmerzen,  brauchte aber noch etwas Zeit und er sagte, er würde mir Zeichen geben, wenn es soweit war und er es aus eigener Kraft nicht schaffen würde. Und so sollte es sein: als der Moment da war, verständigte ich Frau Sauerland und sie nahm nochmals Kontakt mit Blacky auf, der uns mitteilen lies, was ich bereits ahnte: Ich bin soweit!

Blacky nahm nach dieser letzten Mitteilung an diesem Vormittag nochmal alle Kraft zusammen und ging nach draussen. Sein Blick schweifte umher, ganz langsam; dann legte er sich ins Gras, ließ sich von mir ins Haus tragen und stand auch nicht mehr auf. Der TA war schon verständigt und eine halbe Stunden später  durfte Blacky, wie es sein Wunsch war: ganz langsam ausatmen.

Vielleicht hab nur ich es an diesem Tag so bewusst wahrgenommen: auch die Natur hat sich von Blacky verabschiedet:

Morgens regnete es in Strömen,   bei Blackys letztem Gang nach draussen, drückte die Sonne kurz die Wolken zur Seite und wärmte seinen Körper, es kam der Wind, als Blacky in der Wiese sass und seinen Blick schweifen ließ, Schwalben kreisten am Himmel, als ich ihn zurück ins Haus trug kam der Regen wieder, der in kurze Hagelschauer überging dann blitzte und donnerte es - auch nur kurz und als alles vorbei war, Blacky langsam ausgeamtet hatte, der TA weg  war, öffnete ich alle Fenster und die Nachbarin sagte zu mir: schau dort hinten ein Regenbogen...

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