Der Abschied von unserem geliebten Tier ist ein schmerzliches Erlebnis in unserem Leben. 

Sie finden auf unserer Homepage verschiedene Informationen zum Thema ‘Abschied’. In zahlreichen Dialogen haben Tiere Gabriele Sauerland ihre Sichtweise und Einschätzung vermittelt, die Antworten, die sie gaben,sind manchmal verblüffend, einfach logisch, humorvoll oder Anlass zum Nachdenken. Hier finden Sie weitere Informationen:

‘Es ist wie ausatmen, es wird immer weniger...’

 ... das war Blacky`s Mitteilung, zwei Tage bevor er ganz behutsam einschlafen durfte.

Ich dachte nicht, dass ich so schnell wieder einen Erfahrungsbericht schreiben würde, nachdem ich erst im Februar von Miez berichtet hatte.

Ironie des Schicksals: nun hat Frau Sauerland Miez geholfen zu bleiben und Blacky zu gehen !

So war es möglich uns von unserem geliebten Seniorkater (19) mit großer Würde, Ruhe, Liebe, Respekt, unendlicher Dankbarkeit und vor allen Dingen nach seinem Wunsch: ganz langsam zu verabschieden. Eine Erfahrung, so überwältigend, die ich nie mehr missen möchte !!!

Anfang Juli machte uns Blacky Sorgen, weil er nicht mehr viel fressen wollte und sehr müde war. Sofort schickte ich, wie auch damals bei Miez, ein Büschel von Blacky`s Fell zur radionischen Ausbalancierung an Frau Sauerland. Zeitgleich suchte ich den Tierarzt auf: Das Herzchen war sehr schlecht, ansonsten für ihn keine Auffälligkeiten. Er bekam eine Aufbauspritze und Infusionen.

Die Radionik zeigte eindeutig einen Leberschaden, die Tierärztin schloss dies aber aus, nachdem die Blutwerte im Februar noch alle in Ordnung waren. Als sämtliche Behandlungen keine Besserung brachten, wurde Blut ins Labor geschickt und es war so, wie Frau Sauerland befürchtet hatte, die Leberwerte waren horrend. Eine Ultraschalluntersuchung brachte dann letztendlich Gewissheit: Lebertumor. Hier war auch die Radionik keine Hilfe mehr, Blacky`s Zeit bei uns ging zu Ende...

Nun stand es ausser Frage, dass Frau Sauerland Kontakt aufnehmen musste, damit Blacky uns mitteilen konnte, was ich ja schon fühlte: seine Kraft ging dem Ende zu, er war sich dessen bewusst und verweigerte mittlerweile auch jeden Bissen und seine Medizin. Er hatte keine Schmerzen, brauchte aber noch etwas Zeit und er sagte, er würde mir Zeichen geben, wenn es soweit war und er es aus eigener Kraft nicht schaffen würde. Und so sollte es sein: als der Moment da war, verständigte ich Frau Sauerland und sie nahm nochmals Kontakt mit Blacky auf, der uns mitteilen lies, was ich bereits ahnte: Ich bin soweit!

Blacky nahm nach dieser letzten Mitteilung an diesem Vormittag nochmal alle Kraft zusammen und ging nach draussen. Sein Blick schweifte umher, ganz langsam; dann legte er sich ins Gras, ließ sich von mir ins Haus tragen und stand auch nicht mehr auf. Der TA war schon verständigt und eine halbe Stunden später durfte Blacky, wie es sein Wunsch war: ganz langsam ausatmen.

Vielleicht hab nur ich es an diesem Tag so bewusst wahrgenommen: auch die Natur hat sich von Blacky verabschiedet:

Morgens regnete es in Strömen,  bei Blackys letztem Gang nach draussen, drückte die Sonne kurz die Wolken zur Seite und wärmte seinen Körper, es kam der Wind, als Blacky in der Wiese sass und seinen Blick schweifen ließ, Schwalben kreisten am Himmel, als ich ihn zurück ins Haus trug kam der Regen wieder, der in kurze Hagelschauer überging dann blitzte und donnerte es - auch nur kurz und als alles vorbei war, Blacky langsam ausgeamtet hatte, der TA weg war, öffnete ich alle Fenster und die Nachbarin sagte zu mir: schau dort hinten ein Regenbogen...


Eine letzte Reise

Der Tod eines geliebten Haustieres - ein schwieriges Thema - und genau darum drehte es sich bei uns im Frühsommer 2006. Unsere Rüde war damals 16 Jahre alt und ich sah der Zeit des Abschiednehmens mit Grauen entgegen. Wann ist der richtiger Zeitpunkt? Wann merke ich das? Zeigt mein Hund ihn mir? Alles Fragen, die mir ständig durch den Kopf gingen. Furchtbar, wenn man nach einer so langen Zeit Abschied nehmen muss.

Dann spielte sich folgendes bei uns ab:

Seit gut zwei Jahren kenne ich Fr. Sauerland und habe mich immer mit meinen "Tiersorgen" bei ihr in guten Händen gewusst. Bis zu diesem Frühsommer schien unser Rüde immer noch ein rüstiger Rentner. Er war immerhin 16 Jahre alt, ein Hundeopa, aber es ging ihm den Umständen entsprechend gut. Er bekam für die alltäglichen Wehwehchen seine Akupunktur, und Homöopathie.

Ende Mai fand bei uns in der Nähe ein Basis-Seminar statt. Ich hatte mich dazu angemeldet und freute mich darauf, Fr. Sauerland persönlich kennen zulernen. Insgeheim hoffte ich, dass sie die Zeit finden würde und sich unseren Hundesenior persönlich anzusehen.

Und tatsächlich konnten wir es möglich machen, nach dem Seminar zu uns nach Hause zu fahren. Als sie das Haus betrat, musste sie lachen, weil unser Hundesenior am Tag zuvor von sich aus den Kontakt zu ihr aufgenommen und das Haus beschrieben hatte.

In dieser (erwünschten) Kommunikation erzählte er sehr viel von sich, aus der Vergangenheit, von mir und das alles stimmte genau. Auch teilte er ganz klar mit, wie er sich zu Zeit fühlt, und wie er alles sieht. Es war für mich, zwar unter vielen, vielen, Tränen eine eindeutige Aussage, aber ich verstand seinen Standpunkt.

Fr. Sauerland fuhr wieder nach Hause und wir ahnten, was in den nächsten Tagen auf uns zu kam. Es kam tatsächlich wie von ihm geschildert und zwei tage später wussten wir, die Zeit war gekommen. Er hatte uns vieles erklärt und uns so nicht nur einen Teil unserer Angst und Unsicherheit genommen, sondern auch erreicht, dass wir ihn gehen lassen konnten.

Eines Morgens rief ich bei Frau Sauerland an und wir besprachen den Ablauf und auch das, was die möglichen Bestattungen betraf.

Ich rief in unserer Tierklinik an, wir vereinbarten einen Termin.

Frau Sauerland war ganz nah bei unserem Hund und das war für mich ein sehr beruhigendes Gefühl. Ich hatte kaum noch Angst ihn gehen zu lassen.

Klar war ich traurig und heulte den ganzen Tag, aber es war auch für mich eine gewisse Erlösung, einfach zu wissen, er ist nicht alleine und vor allem ich nicht.

Als der Zeitpunkt kam, lag unser Hund entspannt und ruhig im Auto.

Wir trafen auf einen verständnisvollen Tierarzt und mit ganz viel Achtung aller Beteiligten trat unser Hund seine letzte Reise an. Er schlief sanft in meinen Armen ein.

Wir möchten Frau Sauerland auf diesem Wege noch mal DANKE sagen.

Ich habe durch diese Erfahrung dem Tod gegenüber eine andere Einstellung und das habe ich auch der Kommunikation zu verdanken.

Viele Grüße Antje F. aus Lüneburg


Deine Beschreibung von unserer geliebten Katze, Deine Kommunikation mit ihm hat mir mit der letzten Entscheidung sehr geholfen. Er und ich waren nun bereit. Es ist seit Sonntagabend eine angenehme, samtige Ruhe, wie ich es nie vorher erlebt habe. Das war unser L. wie er gelebt hat und so ist er auch gegangen. Ich bin dankbar mit ihm eine schöne Zeit gehabt zu haben.  J. / Spanien


Jutta O. schrieb am 23.August 2005 um 23:20 Uhr: Frau Gabriele Sauerland hat mir in den letzten Tagen mit meinem Hund sehr geholfen.
Sie hat exakt den Hund im Charakter beschrieben und Dinge gesehen und mir beschrieben, die ein Aussenstehender besser beurteilen kann.
Somit habe ich mich besser von meinem sterbenden Hund lösen können. Wir beide sind über die einfühlsame Begleitung in den letzten, schweren Tagen mehr als dankbar.
Auch die Begleitung meiner älteren Tiere werde ich, falls Frau Sauerland Zeit für uns hat, gern in Anspruch nehmen.