Erfahrungsbericht aus der Praxis für Equine Manuelle Lymphdrainage

Oftmals erleben wir Dinge, Situationen, die sich nicht erklären lassen. Wir versuchen wissenschaftlich zu ergründen und zu beweisen, aber leider wird auch vieles schnell verurteilt, noch bevor man es beurteilen kann, noch bevor man eigene Erfahrungen mit einer Sache gemacht hat.

Ich gebe zu, auch ich gehöre eher zu den Skeptikern, die lange brauchen, bis sie überzeugt sind von etwas.

Das Thema ‚Tierkommunikation‘ war für mich, zumindest bevor ich Gabriele Sauerland kennen gelernt habe, alles andere als glaubwürdig und meine Erfahrungen nicht sehr positiv.

Oftmals berichteten Hunde- und / oder Pferdehalter von ihren Erfahrungen, die auch nicht zu einem Meinungswechsel bei mir führten, im Gegenteil.

Unabhängig von meinem Beruf habe ich aber auch privat mit Tieren zu tun, denn drei Hunde und ein Pferd teilen ihr Leben mit mir.

Vor einigen Jahren lernte ich dann Frau Sauerland kennen und sprach sie wegen eines Problems bei einem unserer Hunde an. Ich wusste, dass sie sich auf Verhaltensprobleme spezialisiert hatte und nahm den Kontakt auf.

Als sie aber einen Medialog mit unserem Hund vorschlug, war der erste Gedanke ‚Oh weia !‘.

Dennoch stimmte ich zu, skeptisch und ohne grosse Erwartung, aber schließlich wollte ich auch zunächst eine eigene Erfahrung sammeln, bevor ich anderen Tierhaltern zu- oder abriet.

Als ich dann das Ergebnis dieses Medialoges erhielt, war ich erstaunt, fasziniert, aber auch erschüttert.

Wie ein Puzzle fügte sich ein Bild zusammen, schaffte endlich Klarheit und erklärte so manche Reaktion unseres Hundes. Er selbst beschrieb seine Situation eindrücklich. Für mich gab es für dieses ‚Phänomen‘ keine Erklärung. Wie war das möglich ?

Es musste doch eine logische Erklärung geben !

Wie konnte er beispielsweise, so ganz nebenbei, unsere neue Bettwäsche beschreiben, in Farbe und Material ? Hatte ich vielleicht davon erzählt ? Nein, unmöglich. Aber wie war das dann möglich ? Sie kannte uns nicht persönlich, sie war nicht bei uns Zuhause gewesen, hatte nur wenige Informationen meinerseits über den Hund und sein Problem bekommen.

Ich stand vor einem Rätsel.

Es liess sich nicht erklären und die nachfolgenden Veränderungen nahm ich zunächst einmal ungläubig hin.

Bald schon merkten wir eine positive Veränderung in dem Verhalten unseres Hundes. Ein einziges Gespräch sollte zu einem massiven Umdenken führen, nicht zuletzt auch im Umgang mit unseren Tieren.

Es blieb nicht beim Verstehen der eigenen Tiere, bald schon war mir klar, wie wichtig dieses Wagnis für mich geworden war. Eine veränderte Haltung den Tieren gegenüber, denen ich begegnete, sei es privat, therapeutisch oder in der freien Natur, die ich auch mit anderen Augen wahrnehmen konnte, nachdem ich mich aus Neugier zu einem Seminar anmeldete.

Es sollten noch viele folgen und die Ergebnisse, sei es Seminar oder Medialog sind einfach nur klasse!

Pferde berichten von Dingen, die sie mögen, die sie stören, die ihnen Probleme machen. Die körperlichen Beschwerden, die selbstverständlich tierärztlich abgeklärt wurden, bestätigten sich und so war eine Abhilfe möglich.

Für mich ist diese Form des Dialoges weiterhin wichtig und eine Unterstützung, soweit der Tierhalter sich darauf einlassen kann.

In den Seminaren und Workshops, die ich besuche, geht es mir nicht darum, mit meinen Tieren zu "sprechen" oder mich mit ihnen zu unterhalten, es geht um das Miteinander, Spüren, Fühlen und Einlassen. Und ich begegne seitdem Mensch und Tier mit einer großen Portion Achtung und Respekt.

Antje Fabrizius-Voigt, Mobile Praxis für Equine Manuelle Lymphdrainage

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