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Spoki oder SAMOS Weg in (s)ein neues Leben Eine Katze besitzt man nie – diese Erfahrung lehrte mich Spoki. Seine vorwitzigen Härchen an den Ohren, die mich an „Mr. Spok“ erinnerten veranlassten mich ihn Spoki zu rufen. Damals wusste ich noch nicht, wie wichtig ein „richtiger“ Name auch für ein Tier ist.
Ein Streuner war er nicht, dennoch seine Freiheit war ihm extrem wichtig. Nach einem Jahr mussten wir umziehen – ca. 3 km weiter - kein Problem. Nach 5 Jahren stand der nächste Umzug an – wieder ca 3 km weiter - und hier beginnt die „never ending Story“ – dachten wir.....
Spoki blieb nicht! Nach seinem ersten Freigang bemühte er sich gar nicht erst die neue Umgebung zu erkunden – er verschwand. Am dritten Tag kam der Anruf: Spoki ist bei seinem alten Zuhause. Der Weg dorthin voller Gefahren ! Wir haben über Monate alles nur Erdenkliche getan und ausprobiert: es war zwecklos ! Das Drama war nur, er war dort nicht mehr gern gesehen .So holten wir ihn immer wieder ab; das fand er bald gut. Er liebte die Autofahrten nach Hause, erwartete mich schon immer wenn ich kam, stieg freiwillig ins Auto und genoss die Fahrt nach Hause. Eins durfte man nie: ihn einsperren – zu etwas zwingen, dann mutierte er zum Raubtier! Er spukte, fauchte, lief mit Drohgebärden durchs Haus, rasend vor Wut, weil er nicht raus durfte. Aber er griff niemals an, weder Mensch noch Tier – doch für jeden Außenstehenden war er so in Rage furchteinflösend. !
Insgesamt sind seit dem Umzug nun 2 ½ Jahre vergangen und das letzte Jahr davon wollte Spoki nicht mehr mitfahren. Er hatte seinen Unterschlupf, Futter für ihn ließen wir am Hof. Wenn er krank hatte er unsere Fürsorge. So haben wir uns arrangiert bis der Anruf kam: Spoki muss vom Hof verschwinden, ohne wenn und aber !
Die Situation war innerhalb kürzester Zeit eskaliert, schwer zu erklären und zu verstehen, aber es war Fakt. Nun hatten wir ein riesen Problem: schließlich konnten wir ihn ja nicht an die Kette legen. Und wer nimmt einen 8 Jahre alten und vor allen Dingen dermaßen charakterstarken Kater bei sich auf? Es waren so viele Bedingen an einen neuen Platz gebunden, dass die Situation ausweglos schien. Wie auch immer: Frau Sauerland musste Kontakt mit Spoki aufnehmen, ihn vorbereiten. Wir hatten nicht viel Hoffung, denn schon in vorhergehende Medialogen war Spoki nicht zu überzeugen, er war zufrieden mit seinem Leben.
Und was dann geschah hätten wir niemals für möglich gehalten! Spoki schilderte unglaublich genau die Situation am Hof – unfassbar - und er wollte nun auch von dort weg, es war nun der richtige Zeitpunkt. Nicht wir mussten ihm die Lage erklären, nein, er öffnete uns die Augen ! Tja und wenn der richtige Zeitpunkt da ist, ergibt sich auch alles andere: wir hatten innerhalb einer Woche einen Platz gefunden! Trotzdem noch voller Skepsis fuhren wir zum ausgemachten Zeitpunkt auf den Hof um ihn abzuholen. Und vor Ort bestätigte sich alles was er zum Ausdruck gebracht hatte.
Er erwartete uns schon, kam auf uns zugelaufen und ......fuhr mit. Ohne Widerstand ! Etwas aufgeregt aber sichtlich neugierig wo es denn nun hinging.
In seinem neuen Zuhause begrüßte er die Menschen freundlich, lief durch die neuen Räume, schaute aufgeregt aus allen Fenstern, legte sich auf die Couch und war Zuhause.
Der kätzischen Mitbewohnerin ging er aus dem Weg, so wie er es angekündigt hatte und genauso fand er am vierten Tag: nun ist es genug mit dem Eingewöhnen, er durfte raus u n d Spoki blieb!
Er trägt nun wie selbstverständlich den Namen, den er selbst gewählt hat: SAMO.....
 Es war schwer diesen einzigartigen tollen Kater wegzugeben, der ja auch so charmant und lieb sein kann; aber er hat nun eine neue Aufgabe in einem wunderbaren katzengerechten Zuhause und wir wissen das zu schätzen und freuen uns für ihn ! Was man liebt muss man loslassen, heisst es.
Ein großer Dank geht an Frau Sauerland – der großen Hilfe und Unterstützung in allen tierischen Lebenslagen (haben wir jetzt alle durch?) – und natürlich an SAMOS neue Menschen !!!
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